Töne

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Der Physiker Max Planck hat die Welt der Physik revolutioniert: Er begründete die Quantenphysik. Seine Entdeckung: Energie wie auch das Licht strahlt nicht kontinuierlich, sondern in winzig kleinen Sprüngen ab, den sogenannten Quanten. Das Planck’sche Wirkungsquantum war der Schlüssel für das Verständnis der Mikrowelt. Dafür bekam er 1919 den Nobelpreis. Die schwerste Aufgabe seines Lebens ist aber keine wissenschaftliche, sondern geht tief ins Persönliche. Darüber hat der Schauspieler und Autor und entfernter Verwandter von Planck, Steffen Schroeder, nun den Roman „Planck oder Als das Licht seine Leichtigkeit verlor“.
Rezension für WDR3 „Gutenbergs Welt“, 19. November 2022

Am 18. November startet der open mike. Das ist der wichtigste Wettbewerb für junge, deutschsprachige Nachwuchsliteratur. Zum mittlerweile 30. Mal findet er im Heimathafen Neukölln statt.
Vorbericht für rbbKultur und Inforadio, 18. November 2022

Mit ihren augentäuschend echten Naturdarstellungen ist die Malerin und Autorin Anita Albus berühmt geworden. Mit Hingabe und Geduld entstehen opulente Text-Bild-Bände über seltene Vögel, Käuze oder Schmetterlinge. Nun hat sie sich den Affen gewidmet. „Affentheater“ ist der vierte Band einer Kette bibliophiler Publikationen, die seit 2005 beim S. Fischer Verlag erschienen sind.
Rezension für WDR3 „Gutenbergs Welt“, 12. November 2022

Draußen wird es spürbar kälter. Das Staatsballett Berlin und die Deutsche Oper Berlin wollen den sinkenden Temperaturen und den steigenden Energiepreisen trotzen und machen das Opernfoyer zum Tanzparkett. „Let’s move – Tanzt euch warm!“ heißt es jeden Samstagnachmittag im November jeweils mit einem anderen Tanzstil. Los ging’s mit Swing.
Reportage für rbb24, rbbKultur und Inforadio, 7. November 2022

Eine tüchtige Frau, ein renovierungsbedürftiges Boot und der Traum von Freiheit? Mitnichten. „Die Alleinseglerin“ von Christiane Wolter ist vielmehr eine besondere Geschichte über verpasste Gelegenheiten, Generationskonflikte und das Festhalten an Selbstbestimmung in einem unfreien Land, und ja, auch eine über das Segeln.
Rezension für WDR5 „Bücher“, 5. November 2022

Dunkle Zeit – Märchenzeit, Zeit für wundersame Geschichten von Prinzessinnen und Hexen, Königen und Zauberern. Märchen sind beliebt bei Jung und Alt und schon seit einigen Jahren bringt das Hexenberg Ensemble zur Weihnachtszeit seine eigene Interpretation der Märchen im Berliner Pfefferberg Theater auf die Bühne.
Vorbericht zur Spielzeiteröffnung für Inforadio und rbbKultur, 4. November 2022

Autor Volker Kutscher ist mit seiner Gereon-Rath-Krimireihe berühmt geworden – jetzt nähert sich das Romanprojekt dem Abschluss. Mit „Transatlantik“ ist der neunte und vorletzte Teil erschienen. Am Sonntag hat Kutscher die Deutschlandpremiere im Großen Sendesaal des rbb gefeiert.
Bericht für Inforadio und rbbKultur, 31. Oktober 2022

Spektakuläre Beerdigung: Der Cirque du Soleil hat mit seinen opulenten Shows die Welt des Zirkus revolutioniert – ganz ohne Tiere, nur mit Weltklasse Akrobaten, aufwendigen Kostümen und eigener Musik. Gerade gastiert er in Berlin mit seiner aktuellen Produktion „Corteo“.
Bericht für rbb24 und Inforadio, 28. Oktober 2022

Der Liedermacher Rainald Grebe hat zuletzt mit seiner schweren Krankheit Schlagzeilen gemacht. Das hält ihn aber nicht davon ab, auf die Bühne zu gehen. So wie am Dienstagabend im Tipi am Kanzleramt. Es war ein Abschiedskonzert mit der Kapelle der Versöhnung.
Bericht für rbb24 und Inforadio und rbbKultur, 25. Oktober 2022

Am 19. Oktober startet die Frankfurter Buchmesse. Gastland ist Spanien und da brodelt es ja in einer Region ganz besonders: in Katalonien. Seit über 300 Jahren fordern Katalanen ihre Unabhängigkeit. Eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Stimmen der katalanischen Gegenwartsliteratur ist Maria Barbal. Empfindsam und aufrichtig erzählt sie von den Höhen und Tiefen des Lebens. Jetzt ist ihr neuer Roman im Diana Verlag auf Deutsch herausgekommen, „Die Zeit, die vor uns liegt“ und zeitgleich ihr Debüt vor vierzig Jahren, mittlerweile ein Klassiker, „Wie ein Stein im Geröll“ in einer neuen Ausgabe. Man kann sich die Bücher aber auch von Bibiana Beglau, Ruth Reinecke und Felix von Manteuffel vorlesen lassen.
Hörbuch der Woche bei WDR5 „Bücher“, 15./16. Oktober 2022

Das Exilmuseum gehört zu den ambitioniertesten Projekten in der Berliner Kulturlandschaft – und ist zugegeben eines der schönsten. Ab 2026 soll es auf dem Gelände des Anhalter Bahnhofs entstehen. Die Stiftung des Exilmuseums bekommt aber schon jetzt ein neues Domizil in Charlottenburg – mit Räumen für Veranstaltungen und Workshops. Gestern wurde die sogenannte „Werkstatt“ zum ersten Mal geöffnet, im Beisein von hohem Besuch. Die Berliner Kultur- und Politprominenz feiert – zum Teil auf Papphockern – gelöst sich selbst und den erreichten Zwischenschritt in der Fertigstellung des Exilmuseums. Hier soll ein Ort der Begegnung für einen im öffentlichen Bewusstsein bislang noch nicht verankerten Teil der deutschen Erinnerungskultur entstehen. Dafür setzen sich Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und Bundespräsident a.D. Joachim Gauk ein.
Bericht für rbbKultur und Inforadio, 15. Oktober 2022

Beschreibungen über das Gebären von Kindern in der Literatur? Das kommt nicht oft vor. Henriette Valet schrieb darüber schon vor 90 Jahren einen Roman. „Madame 60a“ ist eine aufregende literarische Wiederentdeckung über mittellose Schwangere in einer Klinik in Paris, die kurz vor der Entbindung stehen.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 11. Oktober 2022

Literatur aus Mexiko ist bei uns gar nicht so bekannt und steht oft im Schatten anderer literarischer Größen Südamerikas wie Gabriel García Márquez oder Isabel Allende. Da gibt es eine Menge zu entdecken – wie zum Beispiel den Roman „Leere Menge“ von Verónica Gerber Bicecci. Dieser Roman sprüht vor nur so vor Einfallsreichtum und man muss wohl sagen, sprengt die Form Buch überhaupt. Es ist eine Geschichte über das Entlieben, in der die Autorin nichts weniger versucht hat, als die Relativitätstheorie anzuwenden, um so etwas Elementares, so Komplexes wie Verlust begreiflich zu machen.
Rezension für rbbKultur, 11. Oktober 2022

Der Umgang mit dem kolonialen Erbe beschäftigt europäische und deutsche Museen. Sie sind aufgefordert ihre Bestände auf Raubkunst zu prüfen. Langwidrig verhandeln Politik und Wissenschaft in Expertengremien über Rückgaben, die sogenannte Restitution. Neben Kunstgegenständen geht es dabei auch um sterbliche Überreste von Menschen aus den ehemaligen Kolonialgebieten. Ein transnationales Theaterkollektiv aus dem Kongo, der Schweiz und Deutschland, die „GROUP50:50“, möchte jetzt auf künstlerischem Weg die Debatte vorantreiben: mit dem multimedialen Musiktheaterstück „The Ghosts are returning“.
Vorbericht für WDR3 „Tonart“, 23. September 2022
Vorbericht für MDR Klassik, 9. November 2022

Ein Blick auf die Kehrseite der Sprache: Anna Kim erzählt von der Adoption eines „gemischtrassigen“ Kindes und der Bürde, als fremd wahrgenommen zu werden. „Die Geschichte eines Kindes“ ist ein aufwühlender Faktenroman über Rassismus. Die Lektüre ist schmerzhaft, aber vermutlich gelingt nur so der kunstvolle Blick auf Alltagsrassismus.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 20. September 2022

Jonathan Franzen ist einer der größten Erzähler unserer Zeit. Sein neuestes Werk „Crossroads“ führte wochenlang die Bestsellerlisten an. Am Wochenende hat er für sein erzählerisches Werk den Thomas-Mann-Preis erhalten und war auf Stippvisite im Großen Sendesaal des rbb. „Ein Weltstar im Wohnzimmer“.
Bericht für rbb24, Inforadio und rbbKultur,  19. September 2022

Margaret Atwood ist eine der größten Erzählerinnen unserer Zeit. Bekannt geworden ist sie mit ihrem Mega-Bestseller „Der Report der Magd“. Als Romanautorin wurde sie zahlreich ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und zwei Mal mit dem Man Booker Prize. Beim Internationalen Literaturfestival in Berlin [ilb] ist die kanadische Schriftstellerin aber gerade mit Gedichten zu Gast. Die präsentierte sie gestern gemeinsam mit dem Dichter und Übersetzer Jan Wagner.
Bericht für rbbKultur, 17. September 2022

Vom Blut zur Buche zum Buchstaben: Kim de l’Horizon folgt der mütterlichen Blutlinie auf der Suche nach innerer Heilung. Ein Debüt so experimentell wie existenziell, über fluide Identitäten, Lust und Scham. Im „Blutbuch“ erfährt mensch von einem besonderen Körpergefühl und davon, dass bei queeren Personen die von der Gesellschaft stark geprägten Begriffe wie Kindheit, Jugend, Erwachsensein nicht greifen, sie sich in einer anderen Zeitlichkeit verorten.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 13. September 2022

Über 150 Autor:innen aus aller Welt werden zu ca. 200 Veranstaltungen auf dem internationalen literaturfestival berlin [ilb] erwartet. Der belgische Bestsellerautor David Van Reybrouck eröffnete am 07.09. das Festival – mit einem eindringlichen Appell an die Welt. Das ilb ruft zu einer „weltweiten Lesung“ ukrainischer Literatur auf. Am Eröffnungsabend lasen Ulrich Matthes und Hildegard Schmahl Auszüge aus den Kriegstagebüchern von ukrainischen Autor:innen.
Bericht für rbb24 und die ARD HF-Programme, 8. September 2022

Theresia Enzensberger schreibt eine Dystopie über vermeintliche Utopien. Ihr zweiter Roman „Auf See“ ist eine brillant konstruierte Zukunftsvision und im besten Sinne verstörend, so unterhaltsam wie klug konstruiert und schnörkellos geschrieben. Die Geschichte oder eher diese Welt darf einem ruhig auf die Pelle rücken und den Neoliberalismus samt seinem Drang nach Selbstverwirklichung hinterfragen, denn das kann es doch eigentlich noch nicht gewesen sein mit der Utopie.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 29. August 2022

Giulia Caminito ist in Italien gerade die erfolgreichste Schriftstellerin ihrer Generation. Die 1988 in Rom geborene Autorin hat jetzt schon drei Romane veröffentlicht, die alle mit Preisen überhäuft wurden. Vor zwei Jahren erschien im Wagenbach Verlag zum ersten Mal ein Buch auf Deutsch, „Ein Tag wird kommen“, das wurde auch hierzulande begeistert aufgenommen. Jetzt ist ihr neuer Roman draußen: „Das Wasser des Sees ist niemals süß“, wieder ein Besteller in Italien, der auf der Shortlist des wichtigsten italienischen Literaturpreises stand, dem Premio Strega.
Rezension für rbbKultur, 29. August 2022

Am 26. August vor 50 Jahren wurden die Olympischen Spiele in München eröffnet. Was heiter begann, endete mit einer Katastrophe. Aber mit ihrem Erscheinungsbild setzten die Spiele neue Maßstäbe. Verantwortlich dafür war der Gestalter Otl Aicher. Das Bröhan-Museum in Charlottenburg widmet seinen legendären Olympia-Designs im Jubiläumsjahr eine Ausstellung.
Bericht für rbb24, rbbKultur und Inforadio, 25. August 2022

Pandemiebedingt hat Helge Schneider seine Konzerte umbenannt in „Ein Mann und seine Gitarre“. Damit ist er gerade auf Tour und hat am Wochenende einen Stopp in Brandenburg an der Havel eingelegt – auf der Open-Air-Bühne am Heinrich-Heine-Ufer: „Der schönste Abend seines Lebens“.
Konzertkritik für rbb24, Inforadio, rbbKultur, 22. August 2022

Um Europa Stück für Stück kennenzulernen, stellt das Museum für Europäische Kulturen jedes Jahr im Sommer ein anderes europäisches Land, eine Region oder Community vor. Am 18. August starten sie zum 18. Mal mit einer vierwöchigen Veranstaltungsreihe und die steht ganz im Zeichen Schottlands. Dudelsack, Whisky und karierte Röcke? Die begleitende Sonderausstellung „Document Scotland. Ansichten aus einem Land im Wandel“ zeigt ein vielseitiges Bild des Landes.
Bericht für rbbKultur und Inforadio, 19. August 2022

Zuversicht in aussichtsloser Lage: Mit ihrem dritten Roman setzt sich Gusel Jachina mit einem düsteren, fast vergessenen Kapitel der jungen Sowjetunion auseinander. Sie beschreibt darin eine verstörende Zugfahrt von der Wolgaregion nach Samarkand – dorthin, „Wo vielleicht das Leben wartet“.
Rezension für WDR5 „Bücher„, 16. August 2022

Wir dachten, ihre Zeit sei vorbei, aber gerade werden sie wieder dringend gebraucht: Heldentaten. Gutenbergs Welt ist literarischen Figuren und realen Menschen auf der Spur, die besondere Leistungen erbracht haben. Eine Pilotin, die sich heldinnenhaft über alle Barrieren hinwegsetzte, um ihren Traum vom Fliegen zu verwirklichen, steht im Mittelpunkt von Maggie Shipsteads neuem Roman „Kreiseziehen“.
Rezension für WDR3 „Gutenbergs Welt“, 23. Juli 2022

Ferienprogramm: Die Gärten der Welt in Marzahn laden zu einer Reise ein. Immer dienstags gibt es dort ein Ferienprogramm für Kinder. Mit dem „Klingenden Mobil“ können sie in dieser Woche in die Welt der Musikinstrumente eintauchen.
Bericht für Inforadio, 12. Juli 2022

Wie weiter, was sprechen
Eine Begegnung mit dem Schriftsteller Jürgen Becker

Auf nahezu unheimliche Weise modern – der Kölner Autor Jürgen Becker ist auch im Hintergrund als große literarische Stimme präsent. Von seinen ersten experimentellen Texten bis hin zu seinen späten „Journalgeschichten“, in seiner Prosa, in Hörspielen und Gedichten hat Jürgen Becker ein eigenes literarisches Raumbewusstsein erzeugt. In ihm verbindet sich Gegenwärtiges mit dem Vergangenem zu einem fragmentarischen Zusammenhang. Ein Hausbesuch bei einem leisen Meister des modernen Erzählens zu seinem 90. Geburtstag.
Mit: Svenja Wasser, Hanns Zischler, Hartmut Starke und Nils Kretschmer
Regie: Axel Pleuser
Redaktion: Adrian Winkler, Produktion: WDR 2022
Kulturfeature für WDR3, Erstausstrahlung 9./10. Juli 2022

Ein Kunstdieb aus Liebe und eine Liebeserklärung an die Kunst. In Eckhart Nickels Roman „Spitzweg“ schmiedet eine Schülerfreundschaft Rachepläne. Ein Buch voll romantischer Noblesse.
Rezension für WDR5 „Bücher“, 8. Juli 2022

Unterwegs im Hansaviertel: Vor 65 Jahren wurde die Internationale Bauaustellung Interbau eröffnet und das Hansaviertel der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Die Neugestaltung orientierte sich an die Vorstellungen der Moderne und versammelte das „Who is Who“ der Architektenszene. Was ist davon heute noch zu sehen?
Beitrag für Inforadio, 6. Juli 2022

Hänsel und Gretel im Ostblock: Anna und Max reißen aus, aus ihrer langweiligen Kindheit, aus dem Mief der DDR. Sie stolpern hinein in eine erste zarte Liebe. Sibylle Bergs „Habe ich dir eigentlich schon erzählt…“ ist Coming-of-Age, Abenteuergeschichte und spannender Road-Trip in einem.
Hörbuch der Woche WDR5 „Bücher“, 2. Juli 2022

Der österreichische Schauspieler Peter Simonischek hat an der Berliner Schaubühne Theatergeschichte geschrieben. Seit über 20 Jahren spielt er am Wiener Burgtheater. Nun ist der Bühnen-Gigant für ein paar Tage in Berlin zu erleben, in dem Burgtheater-Gastspiel „The Who And The What“ im Renaissance-Theater.
Premierenkritik für Inforadio, 29. Juni 2022

Die Autorin, Filmemacherin und Aktivistin Tsitsi Dangarembga erhielt im vergangenen Jahr den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Doch in ihrem Heimatland Simbabwe steht sie derzeit vor Gericht. Am Sonntag eröffnete sie das Literaturfestival LIT:potsdam.
Bericht für rbb24, Inforadio und rbbKultur, 27. Juni 2022

Was als schön gilt, ist bekanntermaßen für jeden etwas anderes – abhängig von der Kultur, von der Klasse, vom Zeitgeist. Aber woher wissen wir eigentlich, was schön ist? Das Perfomance-Kollektiv „Hysterisches Globusgefühl“ hat sich mit ihrer Arbeit „Wir wollen, dass es schön ist“ Gedanken über das Schöne gemacht.
Vorbericht für rbbKultur, 23. Juni 2022

Helene Hegemann galt schon mit 13 Jahren als literarisches Wunderkind. Jetzt ist sie 30 und hat gerade ihr fünftes Buch veröffentlicht. „Schlachtensee. Stories“ heißt der Erzählband. Am Montagabend war Premiere in der Berliner Volksbühne – aber nicht als klassische Wasserglalesung, sondern inszeniert mit einem hochkarätigem Ensemble.
Frühkritik für rbb24 und Inforadio, 21. Juni 2022

„Muttis Kinder“, so heißt die Gesangsformation von Claudia Graue, Marcus Melzwig und Christopher Nell. Mit ihren A Capella-Liedern begeistern sie die Presse und das Publikum gleichermaßen. Jetzt schenken „Muttis Kinder“ der BAR JEDER VERNUNFT zum 30-jährigen Jubiläum eine exklusive Konzertreihe mit vielen neuen und einigen bekannten Stücken.
Frühkritik für rbbKultur und Inforadio, 17. Juni 2022

Reich und verprügelt: In der schwäbischen Vorstadtvilla versucht die Protagonistin in Claudia Schumachers bedrückendem Debüt „Liebe ist gewaltig“ häuslicher Gewalt zu entkommen.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 8. Juni 2022

Pfingsten ist ein Fest der Sprache – deswegen hat das rbb24 Inforadio auch einen ganzen Radio Day zum Thema Sprachen gemacht. Ich habe mich gefragt: Wie klingt Brandenburger Platt? Wie beeinflusst Deutsch-Rap die Jugendsprache? Welche Sprache spricht sie Mode? Und wie sieht eigentlich die Zukunft der Sprache aus?
Beiträge für Inforadio, 6. Juni 2022
Wiederholung Einfluss Rap auf Jugendsprache: „smash“ ist Jugendwort des Jahres, 25. Oktober 2022

Ein Vulkanausbruch in Indonesien verdunkelt 1816 die Welt, verändert das Klima in Europa und prägt die europäische Kultur. Timo Feldhaus erzählt in „Mary Shelleys Zimmer“ vom „Jahr ohne Sommer“.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 3. Juni 2022

Der wichtigste taiwanesische Autor erstmals auf Deutsch: Wu Ming-Yis magisch-realistischer Roman „Der Mann mit den Facettenaugen“ über Verlust und Verständigung, in dem Mythologie auf Klimawandel trifft. Ein Buch, wie man es nocht nicht gelesen hat.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 20. Mai 2022

Der Schauspieler Ulrich Matthes und der Sänger Christian Gerhaher gehören zu den ganz Großen ihres Fachs. Am Dienstag sind sie in der Akademie der Künste zusammengekommen, um über ihre Erfahrungen auf der Bühne und das Geheimnis ihrer Kunst zu sprechen.
Bericht für Inforadio, 4. Mai 2022

Lesungen – finden normalerweise in Buchhandlungen, Literaturhäusern oder anderen Kulturinstitutionen statt. Aber in Clubs, wo sich normalerweise die Disco-Kugel dreht? Berliner Verlage organisieren im Rahmen des „Bücherfrühlings“ zum ersten Mal gemeinsam mit Clubs ein Festival: das „Beats and Books“. Mit dem Buch auf der Tanzfläche:
Vorbericht für Inforadio, 25. April 2022

Es braucht nur vier Hühner, um fasziniert über das Leben zu brüten. Im Laufe eines ereignisreichen Jahres versucht eine Frau ihre Hühner vor Wind und Wetter zu schützen. Danach sieht sie die Welt mit anderen Augen. Die Protagonistin hat eine Fehlgeburt erlitten. Das Kleinvieh in ihrem Garten lässt sie die Trauer ertragen und über Mutterschaft nachdenken. Die Hühner werden zum Therapeutikum und Jackie Polzins Roman „Brüten“ eine stille Meditation über das Leben.
Rezension für WDR5 Bücher / „Lesefrüchte“, 23. April 2022

Auf deutschen Bühnen schneiden Komponistinnen schlecht ab. Ihr Anteil bei den aufgeführten Werken liegt bei unter zwei Prozent, sagt eine aktuelle Studie. Die Neuköllner Oper will das ändern und setzt deswegen Kompositionen von Frauen auf den Spielplan. So wie die der Französin Lili Boulanger. Um von ihr zu erzählen, wurde eigens das Musiktheater „Lili“ entwickelt.
Vorbericht für rbbKultur und Inforadio, 21. April 2022

Vor 30 Jahren wurde die Bar jeder Vernunft gegründet. Das Spiegelzelt-Theater in Wilmersdorf schenkt sich zum Jubiläum eine Reihe von Events mit Künstlern der ersten Stunde. Den Aufschlag machen die Geschwister Pfister.  Die schrill-schillerndeste Reunion seit ABBA:
Bericht für rbb24 und Inforadio, 14. April 2022

Wie das Jugendradio DT64 einen Crashkurs in Demokratie gab. Eigentlich sollte mit dem einstigen DDR-Jugendradio DT64 schon 1991 Schluss sein. Doch es bildete sich eine unvergleichliche Rettungsbewegung, die partiell auch erfolgreich war. In der Berliner Brotfabrik wird zurückgeblickt auf diesen Kampf.
Bericht für rbb24 und Inforadio, 25. März 2022

Am 21. März ist Welttag der Poesie. Klingt schön, aber auch die Lyrik beschäftigt sich natürlich mit Krieg. Wie geht es in diesen Tagen wohl einer der bedeutendsten Lyrikerinnen der Ukraine? Halyna Petrosanyak wurde  im Westen des Landes geboren, in Iwano-Frankiwsk, einer Stadt die selbst nach einem Dichter benannt ist.  Seit sechs Jahren lebt sie in der Schweiz und hat gerade ihren ersten Gedichtband auf Deutsch herausgebracht.  In Petrosanyaks Lyrik erfüllen sich Hoffnungen, die immer wieder “vergeblich schienen”. Die fremd anmutenden Töne oder Bilder verweisen auf ein Land mit „wilden Kräutern des Schweigens“. Ihr Band „Exophonien“ ist im Luzerner Verlag Der gesunde Menschenversand erschienen.
Porträt der Autorin für rbbKultur und Inforadio, 21. März 2022

2021 hat Abdulrazak Gurnah den Literaturnobelpreis erhalten, gestern war er bei uns im rbb zu Gast. Im Großen Sendesaal hat er seinen Roman „Ferne Gestade“ vorgestellt, der diese Woche auf Deutsch erschienen ist.
Bericht für rbbKultur und Inforadio, 18. März 2022

Natasha Brown lässt eine erfolgreiche Schwarze Frau in der Britischen Hochfinanz auf nur 113 Seiten über ein jahrhundertealtes Erbe philosophieren. Konzentriert, krass und klug. Natasha Brown: „Zusammenkunft“, Hörbuch erschienen im Audio Verlag, zeitgleich zum Roman im Suhrkamp Verlag.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 10. März 2022

Große Solidaritätsaktion auf dem Berliner Bebelplatz. Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch und der Volny Chor aus Belarus waren dabei sowie viele ukrainische Kulturschaffende wie der Musiker Yuriy Gurzhy und die Schriftsteller:innen Jurij Andruchowytsch und Katja Petrowskaja. Auch Wolf Biermann und Mario Vargas Llosa sendeten Videobotschaften. Eingeladen hat das Internationale Literaturfestival, um Solidarität mit der Ukraine zu demonstrieren.
Bericht für alle ARD-Hörfunkprogramme und Deutschlandfunk Kultur, 7. März 2022

Der Autor Thomas Melle hat über die katastrophale Situation am Immobilienmarkt ein Theaterstück geschrieben. Eine Neuinszenierung von „Die Lage“ bringt jetzt das Potsdamer Hans-Otto-Theater auf die Bühne.
Vorbericht für rbbKultur und Inforadio, 4. und 5. März 2022

Das Deutsche Historische Museum wagt ein Experiment: Vier Wochen lang können die Besucher den 9. Oktober 1989 in Leipzig als interaktives, digitales Spiel erleben.  Geschichte ist ein Ergebnis aus Zufällen und Entscheidungen – das macht jetzt das Spiel „Leipzig ’89 – Revolution reloaded“ im DHM erlebbar. Es soll helfen, die eigene historische Urteilskraft zu stärken.
Bericht für Inforadio und rbb24, 25. Februrar 2022

Ein streunender Schäferhund und seine abenteuerliche Reise durchs ländliche Japan. Alle, die ihn treffen, werden von dieser Begegnung verändert. Doch wo liegt sein Ziel? Seishû Hase: „Tamons Geschichte“
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 21. Februar 2022

Die Autorin Nadire Biskin wollte es unbedingt in den Literaturbetrieb schaffen, in die Mitte des Sys-tems. Aber nicht, um zu kuscheln, wie sie es noch vor einem Jahr in einem Interview sagte, sondern um zu stören. Nur: Als Arbeiterkind, noch dazu als nicht weiße Frau sei der Weg dahin sehr schwer. Nun hat Nadire Biskin ihren Debütroman „Ein Spiegel für mein Gegenüber“ geschrieben. Darin schreibt sie über eine Aufsteigerin, die der Autorin gar nicht mal so unähnlich scheint.
Rezension für Deutschlandfunk „Büchermarkt“, 18. Feburar 2022

Einsamkeit im Alter ist nicht erst seit der Pandemie ein großes Thema. Körperlich nicht mehr so fit, wenige Bekannte, die noch leben, Angehörige, die alles andere zu tun haben, als zu einem Theater- oder Konzert-Besuch zu begleiten: Für ältere Menschen ist der Besuch in Kultureinrichtungen gar nicht mehr so einfach.Eine Initiative will da Abhilfe schaffen: „KULTUR ZEIT los!“ heißt sie und bietet einen Kulturbegleitservice für Menschen ab 65 Jahren an – auch in Berlin. www.kulturzeitlos.org
Bericht für rbbKultur und Inforadio, 9. Februar 2022

Near Future oder schon bittere Realität? Philipp Winkler erzählt in seinem Roman „Creep“ die Geschichte von Fanni und Junya, zwei Digital Natives, die am realen Leben verzweifeln und irgendwann über Leichen gehen. Verstörend gegenwärtig.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 7. Februrar 2022

„Revision – Von der Kunst, sich zu korrigieren.“ Ein einstündiges Kulturfeature für WDR3
Das, wovon man früher einmal überzeugt war, kann im Rückblick mitunter im neuen Licht erscheinen – auch Grundsätzliches schätzt man vielleicht neu ein. Welchen Stellenwert haben Revision und Rücknahme von Positionen eigentlich in unserer Gesellschaft?  Vier namhafte kulturwissenschaftliche Autor:innen geben Auskunft:  Helmut Lethen, 82, berühmt geworden durch seine Studie über die Affektkontrolle einer ganzen Intellektuellengeneration; die Gedächtnisforscherin Aleida Assmann, 74; Christina von Braun, 76, Gender-Theoretikerin der ersten Stunde. Und Joseph Vogl, 64, Literaturwissenschaftler und Medientechnologe. Sie alle halten ganz persönlich Rückschau und geben so auch etwas von den Konjunkturkurven ihrer kulturtheoretischen Ansätze zu erkennen.
Kulturfeature WDR3, Erstausstrahlung 2. Januar 2022

Am Rande des Wahnsinns: Ein amerikanischer Schriftsteller verzweifelt in Berlin Wannsee an rechten Verschwörungstheorien. Wie gefährdet sind wir tatsächlich? Dem britischen Autor Hari Kunzru ist mit seinem neuen Roman „Red Pill“ ein aufwühlendes Buch gelungen. Eindrücklich zeigt er, wie perfide die rechte Kultur im Netz vorgeht, wie schnell daraus reale Gewalt, ja wie schnell Demokratie unterwandert werden kann.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 7. Dezember 2021

Ein unglaubliches Leben, viele Gesichter: Chevalier d’Eon de Beaumont lebte im 18. Jahrhundert als Mann und als Frau. Irene Dische erweckt diese schillernde Persönlichkeit in ihrem neuen Roman „Die militante Madonna“ wieder zum Leben. Es ist ein amüsanter Kniff, dass Irene Dische ihren Helden selbst erzählen lässt. Dadurch liest sich der Roman äußerst kurzweilig. Allerdings hat dieser Roman durchaus seine Probleme.
Rezension für WDR3 „Lesestoff“, 29. November 2021

Eine außergewöhnliche Psychotherapie wird zu einem lustvollen Abenteuer: Laura Lindstedt schreibt wie keine andere über das weibliche Begehren und die selbstermächtigende Wirkung von Kunst. In Deutschland konnte man die Finnin bisher noch nicht entdecken. Das ändert sich aber jetzt mit der Übersetzung ihres neuen Romans „Meine Freundin Natalia“. Ein großes feministisches Aufklärungsbuch.
Rezension für Deutschlandfunk „Büchermarkt“, 25. November 2021

Nach dem Tod des Vaters will die Tochter nur schnell das Haus ihrer Kindheit auflösen. Eine tragikomische Geschichte über einen Neuanfang und ein absolut merkwürdiger Roman.
„Die Auflösung des Hauses Decker“ von Angelika Meier
Rezension für WDR3 „Lesestoff“,  16. November 2021

Es ist eine Art Talentschmiede für junge Autorinnen und Autoren: Schon seit 35 Jahren treffen sich angehende Schreibtalente im Alter zwischen 11 und 21 Jahren zum „Treffen junger Autor*innen“ – einer der vier Bundesjugendwettbewerbe der Berliner Festspiele.
Bericht für Inforadio und rbbKultur, 11. November 2021

Sie alle drei sind in der queer-lesbischen Szene Superstars und füllen alleine schon große Hallen: Christiane Rösinger, Stefanie Sargnagel und Denice Bourbon. Am Montag sind sie als Trio „Legends of Entertainment“ im Festsaal Kreuzberg aufgetreten.
Bericht für rbb24, 12. Oktober 2021

Als „Bodyshaming“ wird die Diskriminierung bzw. Beleidigung von Menschen aufgrund ihres Körpers bezeichnet. Besonders Mädchen und Frauen leiden darunter, wenn etwa ihr Gewicht für andere ständig ein Thema ist. Der Berliner Theaterdiscounter greift das Thema jetzt in ihrer Audio- und Lichtperformance „Suit your Body“ auf.
Bericht für rbb24 und Inforadio, 20. August 2021

So ganz ohne Schwermut? Was wäre man wert? In ihrer neuen Erzählung „Sich erinnern, man selbst zu sein“ von Paulina Czienskowski geht es aufs Eis.
Porträt und Buchkritik für Deutschlandfunk Kultur, 18. August 2021

Auf der Freilichtbühne des Marienbergs in Brandenburg an der Havel hat die Bühnenkunst schon seit über 150 Jahren Tradition. Am Wochenende hat dort der Kultursommer begonnen und mit ihm die Open-Air-Saison. Musikliebhaber pilgern auf den Brandenburger Marienberg.
Bericht für rbb24 und Inforadio, 16. August 2021

Trist, langweilig, in die Jahre gekommen: Die Platte ist aus dem Osten nicht mehr wegzudenken. Zu DDR-Zeiten schick, gilt sie heute eher als hässlich und seelenlos. Es gibt viel Leerstand. Um das Image der Platte aufzuwerten und an das Leben damals zu erinnern, hat sich die Wohnungsbaugenossenschaft in Brandenburg an der Havel die Ausstellung „Die DDR auf 60 qm“ ausgedacht und die „Wohnmaschine 3.0“ des Künstlers Martin Maleschka in eine Plattenbauwohnung installiert.
Bericht für Inforadio, 16. Juli 2021

Bücher, die die Welt erklären und Impulse zu aktuellen Debatten geben – um solche ging es am Montagabend bei der Wahl zum Deutschen Sachbuchpreis im Berliner Humboldt-Forum. Gewonnen hat letztlich ein Werk über den Philosophen Hegel. Über die Sachbuchpreisverleihung, die dieses Jahr zum ersten Mal verliehen wurde:
Bericht für rbb24, 15. Juni 2021
sowie für WDR3 und SWR2

In ihrem Debütroman „Unsere anarchistischen Herzen“ schreibt Lisa Krusche rasant, mit politischem Unterton und Poesie über das Erwachsenwerden, über Gefühlsausbrüche und über Freundschaft. Aber nicht gefühlig oder kitschig, sondern laut und grell, mit der geballten Faust einer Feministin.
„radical softness“ als Waffe – Die Autorin Lisa Krusche
Porträt für Deutschlandfunk Kultur, Lesart, 2. Juni 2021

Bewegte Geschichte in 300 Minuten Film: Die Berliner Festspiele werden 70! Von Anfang an sind sie Anlaufstelle für Waghalsiges. Nahezu alle Kunst- und Kultursparten wurden bedient. Vieles ist bis heute legendär. Die neue Ausstellung „Everything Is Just for a While“ im Berliner Gropius-Bau zeigt einen Zusammenschnitt aus bislang kaum bekannten Bewegt­bildern.
Bericht für rbb24 und Inforadio, 28. Mai 2021

In Brandenburg wurden im letzten Jagdjahr fast 200.000 Schalen-Wildtiere erlegt, also Paarhufer wie Wildschweine, Reh- und Damwild. So viele wie noch nie in der Geschichte des Bundeslandes. Wegen der Schäden im Wald ist das für die einen immer noch zu wenig. Andere klagen über das Verschwinden des verantwortungsvollen Jagens. Die Fronten zwischen den Brandenburger Jäger:innen scheinen verhärtet. Corinne Orlowski erklärt den Streit.
Reportage für Deutschlandfunk Kultur, Zeitfragen, 17. Mai 2021

Die Gamesbranche boomt – Computerspiele sind längst nicht mehr nur etwas für Nerds. Die Nachfrage nach guten Stories ist dabei groß. Auch die Literatur hat sie für sich entdeckt – und umgekehrt. Wie geht das beides zusammen?
Ich habe mich gefragt, was Computerspiele eigentlich mit Literatur zu tun haben

Bericht für rbb-INFOradio, 13. April 2021

Er stand immer ein bisschen im Schatten seines kleinen Bruders Thomas. Dabei war auch Heinrich Mann als Schriftsteller äußerst erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken gehören „Der Untertan“ und „Professor Unrat“. Anlässlich seines 150. Geburtstags würdigen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Präsidentin der Akademie der Künste Jeanine Meerapfel den Dichter am Donnerstagabend, den 25. März. Matthias Brandt und Jenny Schily lesen aus Briefen und unveröffentlichten Texten. „Dichter, Denker, Demokrat“  Die Akademie der Künste würdigt Heinrich Mann zum 150. Geburtstag
Bericht für rbb-INFOradio, SWR2, 26. März 2021
sowie Deutschlandfunk Kultur

Unsere Liebe und Faszination zur Renaissance, die Sehnsucht nach einer glanzvollen Zeit – woher kommt sie? Wenn wir an die Renaissance denken, erscheint vor unserem geistigen Auge unvergleichliche Schönheit, Kunstwerke, die heute zweifellos zu den bedeutendsten aller Zeiten gehören: Weist die Renaissance nach der dunklen Epoche des Mittelalters hinaus ins Licht? Der Beginn eines goldenen Zeitalters?
„Lange Nacht über die literarische Welt der Renaissance“
– Dreistündiges Feature
Ausstrahlung: 26. Dezember 2020 Deutschlandfunk Kultur, 00:05 – 3:00 Uhr, 26./27. Dezember 2020 Deutschlandfunk, 23:05-2:00 Uhr
Regie: Beate Ziegs | Sprecher*innen: Frederic Böhle, Cathlen Gawlich, Markus Hoffmann, Nina West, Hanns Zischler | Redaktion: Monika Künzel

Etwas zum Staunen und Schwelgen: Tobias Roth versammelt in seinem großen Prachtband Literatur, Alltag und Gedankenwelt der italienischen Renaissance.
Tobias Roth „Welt der Renaissance“
Buchvorstellung für WDR3, Mosaik, 22. Dezember 2020

Vom Lottomillionär zum Zuckerhut: Dorothee Elmiger kommt in ihrem assoziativen Recherche-Protokoll der Komplexität der Welt ganz nah. – Dorothee Elmiger „Aus der Zuckerfabrik“
Rezension für WDR3, Mosaik, 3. November 2020

Auch in einem der bedeutendsten Museen der Welt, den Uffizien in Florenz, bleiben seit Beginn der Corona-Pandemie die großen Massen aus. Museumsdirektor Eike Schmidt findet das durchaus ganz angenehm. Corinne Orlowski hat mit ihm über seine Erfahrungen als Museumschef in Coronazeiten gesprochen.
Gespräch mit Eike Schmidt im rbb INFOradio, Vis à Vis, 14. Oktober 2020

Corinne Orlowski im Gespräch mit Christian Hippe

Es wird wieder über den Osten gestritten. Dabei fällt auf: In der Diskussion um Wende und Wiedervereinigung melden sich – neben den „Wendekindern“ – verstärkt auch die „Nachwendekinder“ der „Generation Einheit“ literarisch und essayistisch zu Wort. Zum Beispiel in dem aktuellen Band Nachwendekinder des Metamorphosen Magazins für Literatur und Kultur aus dem Verbrecher Verlag. Corinne Orlowski hat das herausgegeben und erklärt auf rbbKultur, was die Nachwendekinder zur aktuellen Diskussion beitragen können.
Gespräch mit rbbKultur, 3. Oktober 2020

Ohne Körper, ohne Bewusstsein, ohne Moral: Timothy Snyder zeichnet ein bedrohliches Bild unserer digitalen Umgebung.
Timothy Snyder „Und wie elektrische Schafe träumen wir“
Rezension für WDR3, Mosaik, 21. August 2020

Inès Bayards Debütroman „Scham“ ist ein wichtiger Beitrag zur #Metoo-Debatte und zugleich ein unerträglich zu lesendes Buch.
Inès Bayard „Scham“
Rezension für WDR3, Mosaik, 4. August 2020

Haus der Kulturen der Welt: Corinne Orlowski über die performative Lesung mit der Autorin
Olivia Wenzel „1000 Serpentinen Angst“
Rezension für rbbKultur, Frühkritik, 31. Juli 2020

Was leer ist, möchte gefüllt werden: der britischen Schriftstellers Hari Kunzru folgt seinen Figuren durch drei Jahrhunderte in die Mojave-Wüste auf der Suche nach dem Unerklärlichen
Hari Kunrzu „Götter ohne Menschen“
Rezension für WDR3, Mosaik, 09. Juni 2020