Texte

Nachwendekinder
In der Diskussion um Wende und Wiedervereinigung melden sich heute – neben den »Wendekindern« – verstärkt auch die »Nachwendekinder« zu Wort. Sie spüren dabei oft einer Zeit nach, die sie selbst nie erfahren haben. Keine*r von ihnen hat den DDR-Alltag erlebt. Sie alle müssen sich das Land der Eltern und Großeltern aus Erzählungen, Filmen, Bildern, Artefakten und Klischees zusammensetzen.

Herausgeberin und Kuratorin der neuen Ausgabe der Metamophosen, Magazin für Literatur und Kultur, Oktober 2020
mit Texten von: Hendrik Bolz, Max Czollek, Paula Fürstenberg, Paula Irmschler, Valerie Schönian & Johannes Nichelmann, Peter Thiers,  Olivia Wenzel, Thembi Wolf, uva.
Gestaltung: Sarah Käsmayr

 

Vor dem Palast. Gespräche über Einar Schleef
Herausgeberin des Interviewbands, Suhrkamp Verlag, Januar 2019
»Der Ort vor dem Palast ist der Ort der Transformation, des Figurwerdens, des Tragödiewerdens, er ist der eigentliche Ort des Theaters«, sagt die Theaterwissenschaftlerin Ulrike Haß im Gespräch. Dort, inszenierend und über das Theater schreibend (Droge Faust Parsifal), hat sich der Theatermann Schleef aufgehalten. Von dort aus hat er operiert. Aber wer war Einar Schleef (1944-2001)?

 

Die Monotonie der Anmaßungen – über „Die polyglotten Liebhaber“ von Lina Wolff
Lina Wolff seziert die Sprache von Männern und Frauen.
Rezension in der Süddeutschen Zeitung, 23. Januar 2019

 

Nickende Köpfe – über die Reihe „Decolonizing Wor:l:ds“ im Rahmen des diesjährigen Internationalen Literaturfestivals Berlin
Fifty Shades of Queer: Das Internationale Literaturfestival Berlin diskutiert über Gender und postkoloniale Theorie.
Bericht in der Süddeutschen Zeitung, 10. September 2018